Rot ist gezüchtet, nicht wild
Die wilde Duftwicke aus Sizilien hat kleine violette Blüten. Rot gab es aber schon, als nur wenige Farbformen im Umlauf waren, es ist also eine alte Gartenfarbe. Inzwischen reicht das Angebot von scharfem Karminrot bis zu fast schwarzem Weinrot, und bei vielen Sorten ist das Rot in derselben Blüte mit Weiß oder Violett gemischt.
Rote Sorten
Die Royal Horticultural Society hat unter anderem diese roten Duftwicken mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet:
- 'King Edward VII', karminrot, etwa 1,5 Meter hoch und mit mittlerem Duft.
- 'Tranquillity', ein roter Kletterer von rund 2 Metern.
- 'Crimson Cherub', eine Zwergsorte von nur etwa 40 Zentimetern.
Achten Sie beim Kauf auf den Duft. Bei den ausgezeichneten roten Sorten ist er als mittelstark angegeben, während manche weiße und rosa Sorten stark duften. Wer vor allem Duft möchte, riecht zuerst an den Blüten oder mischt Rot mit einer stark duftenden Sorte anderer Farbe.
Zwergwicken für Topf und Kasten
Nicht jede Duftwicke klettert zwei Meter hoch. Zwergsorten wie 'Crimson Cherub' bleiben niedrig und passen in Töpfe, Balkonkästen oder an den Beetrand. In Töpfen trocknet die Erde schnell aus, gießen Sie daher regelmäßig.
Rot im Strauß
Rot steht traditionell für Leidenschaft. Zusammen mit weißen Duftwicken und Gräsern entsteht ein kräftiger Gartenstrauß. Rote Stiele halten sich in der Vase meist drei bis fünf Tage.
Hinweis
Hülsen und Samen sind nicht essbar. Sie enthalten eine Substanz, die die Kollagenbildung hemmt. Halten Sie sie von Kindern fern.