Die Sonnenblume in Kürze
Die Gewöhnliche Sonnenblume gehört zu den Korbblütlern. Der Name Helianthus setzt sich aus den griechischen Wörtern für Sonne und Blume zusammen, annuus bedeutet einjährig. Die Pflanze kann bis zu drei Meter hoch werden, der Blütenkorb misst je nach Sorte fünf bis fünfzig Zentimeter. Was wie eine große Blüte aussieht, sind in Wahrheit hunderte kleine: außen die gelben Zungenblüten, innen die vielen braunen Röhrenblüten, in denen die Samen reifen.
Die Sonnenblume ist eine alte Nutzpflanze aus Amerika. Die Kerne dienen als Vogelfutter und kommen in Brot und Salate, das Öl wird aus den Früchten gepresst. Wegen möglicher Cadmiumgehalte sollte man Sonnenblumenkerne nicht in großen Mengen essen, ein paar im Brot sind in Ordnung.
Folgt sie der Sonne?
Nur solange sie jung ist. Pflanzen mit geschlossener Knospe drehen sich tagsüber mit der Sonne und wenden sich nachts wieder nach Osten. Sobald die Blüte aufgeht, hört die Bewegung auf, und eine blühende Sonnenblume schaut den ganzen Tag nach Osten.
Selbst säen und im Topf ziehen
- Direkt ins Beet säen, wenn nach den Eisheiligen Mitte Mai kein Nachtfrost mehr droht. Mit Vorzucht im Haus kann man schon im April beginnen.
- Den sonnigsten Platz wählen, den der Garten bietet, in durchlässigem Boden.
- In Trockenzeiten reichlich gießen, denn eine große Pflanze verdunstet viel.
- Hohe Sorten an einem Pfahl festbinden, damit sie im Wind nicht umkippen.
- Für Balkon und Topf eignen sich niedrige Zwergsorten. Fertig vorgezogene Pflanzen gibt es in der Saison in Gärtnereien und Gartencentern.
In der Vase
Eine Sonnenblume trinkt viel. Stiel schräg anschneiden, Blätter unter der Wasserlinie entfernen und täglich Wasser nachfüllen. Pollenfreie Schnittsorten streuen keinen gelben Staub auf den Tisch.
Sind Sonnenblumen giftig?
Nein. Nach Angaben der ASPCA ist die Sonnenblume für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig.