Klassische Rose - zeitlos elegant

Die Rose gehört zu den bekanntesten Pflanzen in Garten und Vase. Hier lesen Sie, woher Gartenrosen stammen, wie Sie sie pflegen und warum es keine natürlichen blauen Rosen gibt.

Von der Wildrose zur Gartenrose

Die Gattung Rosa umfasst weit über hundert Arten und gehört zu den Rosengewächsen. Wilde Rosen tragen meist fünf Blütenblätter, blühen weiß, rosa oder rot und bilden im Herbst Hagebutten. In Deutschland wächst vor allem die Hundsrose (Rosa canina) an Hecken und Waldrändern. Aus ihren Früchten werden Marmelade, Sirup und Tee gekocht.

Die vielen gefüllten Sorten in Gärten gehen zu einem großen Teil auf chinesische Rosen zurück, die im 18. Jahrhundert nach Europa kamen. Sie brachten die Fähigkeit mit, mehrmals im Sommer zu blühen. Inzwischen gibt es so viele Sorten, dass selbst die Einteilung in Kletter-, Strauch- und Bodendeckerrosen nur eine grobe Orientierung ist.

Stacheln statt Dornen

Was im Alltag Dornen heißt, sind botanisch Stacheln. Sie wachsen aus der Oberhaut und lassen sich abbrechen, während echte Dornen aus dem Spross entstehen. Für die Vase entfernt man die unteren Stacheln am besten mit einem Rosenentferner oder einem stumpfen Messerrücken.

Rosen im deutschen Garten

  • Pflanzzeit sind Herbst und zeitiges Frühjahr, bei Containerrosen auch der Sommer.
  • Als Faustregel für den Rückschnitt gilt die Forsythienblüte im Frühjahr.
  • Im November werden die Veredlungsstellen angehäufelt, damit Frost sie nicht erwischt.
  • Wasser gehört an den Fuß der Pflanze, nicht über die Blätter, sonst begünstigt Nässe Sternrußtau und Mehltau.

Gibt es blaue Rosen?

In der Natur nicht. Rosen fehlt das Gen für den blauen Farbstoff Delphinidin. Blaue Rosen im Handel sind weiße Rosen, die gefärbt wurden. Mit einem Gen aus dem Stiefmütterchen gelang Forschern eine gentechnisch veränderte Rose, die aber eher flieder- bis lavendelfarben blühte.

Rosen und Haustiere

Laut ASPCA sind Rosen für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig. Achten Sie dennoch auf die Stacheln, die eine neugierige Schnauze oder Pfote verletzen können.

Kurzfakten - Rose - klassisch

Lateinischer Name
Rosa
Typ
schnittblume
Blütezeit
juni-september
Licht
sonne
Wasser
mäßig
Höhe
60-150 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-14 Tage
Duft
deutlich
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Rose - klassisch

Gibt es echte blaue Rosen?
Nein. Rosen können das blaue Pigment Delphinidin nicht bilden. Blaue Exemplare sind gefärbt, und die gentechnisch veränderte Rose blüht eher lavendelfarben.
Sind Rosen giftig für Katzen und Hunde?
Nach Angaben der ASPCA nicht. Die Stacheln können aber kleine Verletzungen verursachen.
Wann schneidet man Rosen zurück?
Im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Abgeblühtes entfernt man bei öfter blühenden Sorten laufend.
Was ist der Unterschied zwischen Dornen und Stacheln?
Stacheln entstehen aus der Oberhaut und lassen sich abbrechen, Dornen sind umgewandelte Pflanzenteile. Bei der Rose handelt es sich botanisch um Stacheln.

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