Eine Pflanze aus Ostasien
Die Gattung Hydrangea umfasst rund siebzig bis achtzig Arten, die meisten aus den gemäßigten und warmen Gebieten Ostasiens. In Mitteleuropa ist die Garten-Hortensie (Hydrangea macrophylla) die bekannteste, auch Bauernhortensie genannt. Der Artname bedeutet „großblättrig". Sie wird seit dem 18. Jahrhundert als Zierstrauch kultiviert.
Bei Ballhortensien sind fast alle Blüten steril und groß, bei Tellerhortensien sitzen die großen Schaublüten als Kranz um fruchtbare Blüten in der Mitte.
Pflege von Hydrangea macrophylla
Die Pflanze mag humusreichen, gleichmäßig feuchten Boden und einen Platz im Halbschatten, am besten mit Morgensonne. Bei Trockenheit hängen die Blätter schnell; dann hilft kräftiges Gießen.
- Die Blütenknospen werden bereits im Vorjahr angelegt. Schneiden Sie daher im Frühjahr nicht hart zurück.
- Lassen Sie die verblühten Köpfe über den Winter stehen. Sie schützen die Knospen vor Frost.
- Entfernen Sie sie im Frühjahr, wenn kein starker Frost mehr droht, direkt über einem kräftigen Knospenpaar.
- In rauen Lagen schützt eine Schicht Laub oder ein Vlies, besonders vor Spätfrösten im Mai.
Blütenfarbe und Boden
Bei vielen Sorten entscheidet der Säuregrad des Bodens. Im sauren Boden nimmt die Pflanze Aluminium auf, die Blüten werden blau. Im neutralen bis kalkhaltigen Boden bleiben dieselben Sorten rosa oder rot. Weiße Sorten bleiben unabhängig davon weiß.
Sicherheit
Die ASPCA nennt die Hortensie giftig für Hunde, Katzen und Pferde wegen cyanogener Glykoside. Haben Kinder Pflanzenteile gegessen, erreichen Sie das Giftinformationszentrum, etwa den Giftnotruf Berlin unter 030 19240.