Weiß bleibt weiß
Anders als blaue oder rosa Hortensien reagieren weiße Sorten nicht auf den Säuregrad des Bodens. Ihnen fehlt der Farbstoff, auf den das Aluminium einwirken könnte. Wer also eine weiße Hortensie pflanzt, muss weder Kalk streuen noch Hortensiendünger kaufen. Das macht sie zur unkompliziertesten Farbvariante.
Wichtig für die Auswahl: Weißblühende Hortensien gibt es in sehr unterschiedlichen Größen, von kompakten Topfpflanzen bis zu Sträuchern, die über einen Meter hoch werden. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Art vorliegt, denn davon hängt ab, wann und wie geschnitten wird. Bei der Schneeball-Hortensie ist ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr sogar erwünscht.
Verschiedene Arten, ähnliche Wirkung
Weiß blühen sowohl Garten-Hortensien als auch andere Arten. Zu den Garten-Hortensien zählt zum Beispiel 'Madame Emile Mouillère'. Daneben gibt es die Schneeball-Hortensie (Hydrangea arborescens) mit der Sorte 'Annabelle', die sehr robust ist und auch nach einem harten Winter wieder austreibt, weil sie am neuen Holz blüht.
Die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) trägt kegelförmige Blüten, die zunächst weiß sind und im Herbst rosa überlaufen können.
Zum Verschenken und Dekorieren
Weiße Hortensien sind beliebt für Tischschmuck bei Hochzeit, Kommunion oder Konfirmation. Im Mai stehen sie oft als Topfpflanze zum Muttertag bereit. Als Schnittblume brauchen sie reichlich Wasser; hängen die Köpfe schlapp, hilft es, den Stiel frisch anzuschneiden und das Ende kurz in heißes Wasser zu halten.
Trocknen für den Winter
Im Spätsommer färben sich viele Blütenbälle grünlich und werden pergamentartig. In dieser Phase lassen sie sich kopfüber trocknen und halten dann monatelang.
Hinweis
Alle Hortensien enthalten Stoffe, die bei Verzehr giftig sind; die ASPCA warnt für Hunde, Katzen und Pferde. Stellen Sie Vasen daher unerreichbar auf.