So erkennen Sie eine Schmetterlingsorchidee
Hat Ihre Orchidee breite, ledrige Blätter in zwei Reihen, dicke graugrüne Luftwurzeln und flache Blüten, die an Falter erinnern, dann handelt es sich fast sicher um eine Phalaenopsis. Die rosa Pflanzen im Handel sind Hybriden, aber die Farbe stammt aus der Natur.
Eine wilde rosa Stammform
Phalaenopsis schilleriana wächst nur auf den Philippinen. Sie hat marmorierte, fleischige Blätter, lange Wurzeln und große rosa Blüten, und eine ältere Pflanze kann mehr als hundert Blüten an einem Blütenstand tragen. Die Art gilt als eine der am leichtesten zu haltenden Wildorchideen im Zimmer. Rosa Töne finden sich in unzähligen Hybriden, vom zarten Pastell bis zum kräftigen Rosenrot.
Ein wichtiger Unterschied zu blauen Orchideen: Eine rosa Phalaenopsis ist nicht gefärbt, und beim nächsten Flor erscheint dieselbe Farbe wieder.
Standort und Gießen
- Die Stammform wächst bei etwa 17 bis 22 Grad gut und verträgt mehr Licht als viele Hybriden. Ein Ost- oder Westfenster ist ideal.
- Pflanzen Sie in Rinde oder Sphagnum, niemals in Blumenerde.
- Gießen Sie gründlich und lassen Sie das Wasser vollständig ablaufen.
- Schneiden Sie die graugrünen Luftwurzeln nicht ab, solange sie fest und prall sind.
Rosa schenken
Zartes Rosa gilt traditionell als freundlich und weich. Eine rosa Orchidee eignet sich als Dank, zur Geburt eines Mädchens oder zum Einzug. Sie passt zu hellen Räumen und wirkt neben grünen Pflanzen besonders frisch. Vor dem Verschenken sollte man den Topf auf Knospen prüfen: Mehrere Knospen an der Spitze der Rispe bedeuten, dass die Blüte noch lange anhält.
Giftig für Haustiere?
Nein. Auch eine rosa Pflanze ist laut ASPCA unbedenklich für Katzen, Hunde und Pferde. Rosa Orchideen eignen sich deshalb auch als Muttertagsgeschenk für Familien mit Haustieren.