Eine alte Bauerngartenblume
Die Garten-Ringelblume ist ein einjähriges Korbblütengewächs, das meist 30 bis 50 Zentimeter hoch wird, gelegentlich bis 70 Zentimeter. Von Juni bis Oktober öffnen sich die orangegelben bis tiefgelben Blütenkörbchen. Wo die Art ursprünglich herkommt, ist nach langer Kultur unsicher; vermutet wird der Mittelmeerraum.
Der Name bezieht sich auf die ringförmig gekrümmten Früchte.
Verwechseln Sie sie nicht mit Tagetes (Studentenblume), die zu einer anderen Gattung gehört, auch wenn beide im Englischen „Marigold“ heißen.
Aussaat und Pflege
- Säen Sie ab dem Frühjahr direkt ins Beet, etwa einen bis zwei Zentimeter tief. Ringelblumen vertragen leichte Kälte besser als viele Sommerblumen.
- Ein sonniger Platz ist ideal, Halbschatten geht auch. Fast jeder Boden genügt, auch magerer.
- Schneiden Sie Verblühtes regelmäßig ab, dann bildet die Pflanze neue Knospen.
- Lassen Sie einige Köpfe ausreifen, sie säen sich oft selbst wieder aus.
Die Blüten locken Bestäuber und Nützlinge an, deshalb steht die Ringelblume oft am Rand des Gemüsebeets.
Nutzung
Die Blütenblätter sind essbar und färben Salate und Suppen. Früher wurden damit Butter und Käse gefärbt, teils als Ersatz für Safran. In der Volksheilkunde sind Ringelblumensalben für die Haut seit langem bekannt; wissenschaftlich gilt die Wirkung als nicht ausreichend belegt. Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte vorsichtig sein.
Haustiere und Vase
Die ASPCA führt Calendula officinalis als ungiftig für Hunde und Katzen. Langstielige Sorten eignen sich als Schnittblume und halten fünf bis acht Tage; schneiden Sie sie frühmorgens, wenn die Blüten gerade geöffnet sind.