Die Farbe der Wildform
Die wilde Echinacea purpurea hat rosa bis lila Randblüten, die sich nach unten neigen, und eine kegelförmige, rostbraune bis orange Mitte. Gartenformen unterscheiden sich in der Größe der Köpfe und in der Intensität des Rosatons; manche sind hell, andere tief purpurrosa. Die Pflanze wird 60 bis 120 Zentimeter hoch.
Pflanzen Sie die Stauden mit etwa 40 bis 50 Zentimetern Abstand, im Frühjahr oder Herbst. Bei Aussaat im Frühjahr zeigen sich die ersten Blüten häufig erst im zweiten Jahr. In humusreichem Boden werden die Pflanzen größer, in magerem Boden kompakter und standfester; für windige Lagen ist das ein Vorteil.
Bienenweide im Spätsommer
Während andere Stauden verblühen, sind rosa Sonnenhüte im August eine Anlaufstelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Im Herbst picken Stieglitze Samen aus den Köpfen. Wer sie stehen lässt, schafft Struktur im Winterbeet, gerade mit Reif oder Raureif überzogen.
Pflegeleicht bei Sonne
- Sonne, durchlässiger Boden, nährstoffreich; Staunässe meiden.
- Nach dem Anwachsen kommt die Staude mit Trockenphasen zurecht.
- Zur Pflanzung eignen sich Frühjahr und Herbst.
- Schnecken lieben junge Triebe im Frühjahr; Schutz lohnt sich.
Auch als Schnittblume ist der rosa Sonnenhut beliebt: Er hält etwa 7 bis 10 Tage und wirkt zwischen Gräsern und Schafgarbe lässig.
Mensch und Tier
Echinacea wird als pflanzliches Mittel bei Erkältung angeboten, die Wirkung ist wissenschaftlich unsicher. Die Pflanze gilt als ungiftig für Hunde und Katzen; bei Magenbeschwerden nach dem Fressen ist die Tierarztpraxis die richtige Adresse.