Ein Strauch aus Mexiko
Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und wächst in Mexiko und Mittelamerika als Strauch, der mehrere Meter hoch werden kann. Der Artname bedeutet "die Allerschönste". In Mexiko heißt die Pflanze Flor de Nochebuena, Blume der Heiligen Nacht. Der englische Name Poinsettia erinnert an Joel Poinsett, den ersten US-Gesandten in Mexiko, der die Pflanze in die Vereinigten Staaten brachte.
Was wir für Blüten halten, sind Hochblätter. Die eigentlichen Blüten sind klein, gelb und sitzen in der Mitte. Neben Rot gibt es Sorten mit weißen, cremefarbenen, rosa, lachsfarbenen und marmorierten Hochblättern.
Warum er zu Weihnachten leuchtet
Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagspflanze. Die Hochblätter färben sich nur, wenn die Pflanze über mehrere Wochen täglich mindestens 14 Stunden Dunkelheit bekommt. Gärtnereien steuern das so, dass die Pflanzen im Advent ihre Farbe zeigen. Tagsüber braucht der Stern viel Licht.
Pflege im Wohnzimmer
- Hell, aber nicht in der prallen Mittagssonne aufstellen.
- Zugluft meiden, denn Kälte lässt die Blätter fallen.
- Erst gießen, wenn die Erdoberfläche trocken ist, und Wasser im Übertopf abgießen. Staunässe schadet mehr als etwas Trockenheit.
- Beim Kauf im Winter die Pflanze gut einpacken lassen.
Wie giftig ist er?
Der weiße Milchsaft reizt Haut und Schleimhäute. Die ASPCA führt den Weihnachtsstern als giftig für Hunde, Katzen und Pferde, betont aber, dass die Giftigkeit meist überschätzt wird: Meist kommt es zu Reizungen in Mund und Magen und manchmal zu Erbrechen. Wer eine Latexallergie hat, sollte den Saft meiden.
Bei Fragen zu Kindern hilft das Giftinformationszentrum.