Die weiße Elternart
Unter den knapp zwanzig wilden Petunienarten blüht vor allem Petunia axillaris weiß. Sie wächst im Süden Südamerikas und ist zusammen mit der violetten Petunia integrifolia die Stammmutter der Gartenpetunie. Die weiße Farbe ist also keine späte Gartenmode, sondern von Anfang an dabei. Manche weiße Wildarten werden nachts von Nachtfaltern bestäubt.
Wo Weiß gut aussieht
- Auf Terrasse oder Balkon, wo Sie abends sitzen: Weiße Blüten leuchten bis in die Dämmerung.
- In gemischten Kübeln, in denen Weiß kräftige Töne wie Lila, Rot und Blau verbindet.
- Neben silbergrünem Laub und Ziergräsern für einen kühlen, schlichten Eindruck.
- In einer rein weißen Bepflanzung, in der nur die Blattformen Abwechslung bringen.
Weiß sauber halten
Auf einer weißen Blüte fällt jeder braune Fleck auf. Regen und Alter färben die Blütenblätter braun, deshalb lohnt es sich, Verblühtes alle zwei bis drei Tage abzuzupfen. Großblumige Sorten leiden nach einem Schauer am stärksten. An einem wettergeschützten Platz, etwa unter dem Dachüberstand, bleiben sie ansehnlicher; an einer offenen Stelle sind Hänge- oder Kleinblütige die bessere Wahl.
Gießen Sie am Boden und nicht über die Blüten, denn nasses Laub begünstigt Pilzkrankheiten.
Standort und Haustiere
Eine weiße Petunie verlangt mindestens fünf Stunden Sonne am Tag und lockere, durchlässige Erde. Im August, wenn die Triebe lang und kahl werden, hilft ein Rückschnitt auf etwa die Hälfte. Pflanzen Sie sie erst nach den letzten Frostnächten.
Wer Tiere hat, kann beruhigt sein: Die ASPCA führt Petunien als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde.