Arten, die von Natur aus rosa blühen
In der Gattung Primula ist Rosa nicht nur eine Gärtnerfarbe. Bei mehreren Arten ist es der Normalton:
- Primula rosea aus dem Himalaya blüht im Frühjahr tiefrosa, wird bis 50 Zentimeter hoch und trägt den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society. Sie braucht einen feuchten Platz am Teich- oder Bachrand mit neutralem bis saurem Boden.
- Die Unterart sibthorpii der Kissen-Primel wächst auf dem Balkan und in der Türkei und blüht rosa bis rot oder violett.
- Auch bei der meist hellgelben Kissen-Primel treten in der Natur immer wieder rosa Exemplare auf.
Unter den Zuchtformen von Primula vulgaris gibt es außerdem unzählige Rosatöne von Puderrosa bis Fuchsia.
Wo Rosa am besten wirkt
Zartes Rosa gibt dem Frühlingstisch Farbe, ohne so grell zu sein wie Rot. Es passt gut zu Menschen, die sanfte Töne mögen. In einer Schale stehen rosa Primeln schön neben weißen und hellgelben. Im Garten gehören die feuchtigkeitsliebenden Arten wie Primula rosea an einen Teichrand, wo der Boden im Sommer nicht austrocknet.
Keine Ganzjahresblume
Primeln sind Frühlingsblumen. Die wilde Kissen-Primel blüht ungefähr von Februar bis April, noch bevor die Bäume austreiben. Eine Topfprimel blüht in einem warmen Zimmer nur ein bis zwei Wochen, in einem kühlen Raum viel länger.
- Stellen Sie rosa Topfprimeln hell und kühl, aber ohne Sonne.
- Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht.
- Entfernen Sie Verblühtes laufend.
- Nach der Blüte dürfen sie in den Garten.
Gut zu wissen
Die ASPCA führt Primula vulgaris unter den für Katzen, Hunde und Pferde giftigen Pflanzen; genannt wird leichtes Erbrechen. Bei der Becher-Primel kann das Primin in den Blatthaaren bei empfindlichen Menschen Hautausschlag auslösen.