Von Pastell bis Pink
Bei den rosa Sorten reicht die Skala von blassem Zartrosa über Lachs- und Rosenrosa bis zu Magenta. Manche Blüten haben einen cremefarbenen Rand, andere eine dunkle Zeichnung in der Mitte, die an ein kleines Gesicht erinnert. Ein einzelnes Blütenblatt wirkt oft samtig, dadurch erscheint die Farbe satter, als sie ist.
Zum Pflanzen eignen sich Töpfe mit Abzugsloch und einer Drainageschicht. Ein Abstand von etwa 15 bis 20 Zentimetern zwischen den Pflanzen reicht aus, damit sie sich zu einem dichten Polster schließen. In Kombination mit Zwiebelblumen wie kleinen Narzissen oder Traubenhyazinthen bleibt das Gefäß auch dann ansehnlich, wenn die Stiefmütterchen eine kurze Pause einlegen.
Anlässe und Gestaltung
Rosa Stiefmütterchen sind im März und April beliebt, wenn Muttertag und Ostern bevorstehen und Pflanzschalen für Terrasse und Balkon gefüllt werden. Zusammen mit Bellis, Primeln und weißen Hornveilchen ergibt sich eine Schale in Pastell. Im Herbst setzt man sie neben Erika und Silberblatt, sie blühen dann bis zum Frost weiter.
So gedeihen sie
- Ein heller Platz mit etwas Schatten in der Mittagszeit schont die Farbe.
- Die Erde soll locker sein; in Kübeln hilft eine Schicht Blähton gegen Staunässe.
- Verblühtes täglich oder wöchentlich abzupfen.
- Bei Schneckenfraß im Frühjahr hilft Absammeln am Abend.
- Pflanzen, die im Sommer müde werden, lassen sich zurückschneiden und treiben im Herbst neu.
Ungefährlich für Tiere
Die ASPCA führt Stiefmütterchen als ungiftig für Hunde und Katzen. Trotzdem sollte niemand größere Mengen davon fressen, schon gar nicht aus Kübeln, die gedüngt wurden.