Samtrot bis Weinrot
Reines, leuchtendes Rot ist bei Stiefmütterchen eine Farbe der Züchtung. Die Blüten reichen von hellem Zinnoberrot über Samtrot bis zu tiefem Weinrot, das fast schwarz wirkt. Viele Sorten zeigen eine dunkle Mitte oder einen gelben Rand, was die Farbe noch kräftiger erscheinen lässt.
Beim Pflanzen lohnt es sich, den Wurzelballen vorher kurz in Wasser zu tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Setzen Sie die Pflanzen etwa 15 bis 20 Zentimeter auseinander und drücken Sie die Erde fest an. So wachsen sie schneller an und zeigen die Blütenfarbe schon nach wenigen Tagen in voller Kraft.
Im Garten kombinieren
Rot kann im Frühjahr neben gelben Narzissen und blauen Traubenhyazinthen stehen; im Herbst passt es zu Heide und Gräsern. Damit das Beet nicht zu laut wird, setzt man weiße oder cremefarbene Stiefmütterchen dazwischen. Auf dem Balkon bilden rote Sorten in einem Kasten einen warmen Farbfleck, der auch an kühlen Tagen auffällt.
Standort und Pflege
- Sonne bis Halbschatten; dunkle Rottöne verblassen in praller Mittagssonne etwas.
- Gleichmäßig leicht feucht halten und Staunässe vermeiden.
- Im Frühjahr und Herbst alle paar Wochen schwach düngen.
- Welke Blüten abzupfen, damit die Pflanze weiterblüht.
- Frost ist kein Problem; heiße Sommer machen ihr mehr zu schaffen.
Tiere und Kinder
Nach Angaben der ASPCA sind Stiefmütterchen für Hunde und Katzen ungiftig. Das Wilde Stiefmütterchen, die Stammart, wird traditionell als Heilpflanze verwendet, doch für die Gartenformen aus dem Handel gilt: Bitte nicht gedankenlos essen, da sie behandelt sein können.