Rote Sorten und ihr Laub
Bei der roten Astilbe steckt die Farbe nicht nur in der Blüte. Viele rot blühende Sorten haben dunkle Stängel und rötliches Laub, sodass die Pflanze schon vor der Blüte auffällt.
- 'Fanal' ist eine Arendsii-Hybride mit dunkelroten, lange haltbaren Blüten in schmalen, dichten Rispen von bis zu 25 Zentimetern. Die Stängel sind dunkel, das Laub rotgrün. Sie blüht im Frühsommer, und die verblühten Rispen zieren bis weit in den Herbst. Sie trägt eine Auszeichnung der Royal Horticultural Society.
- 'Montgomery' ist eine Japonica-Hybride von etwa 70 Zentimetern. Das fein geschnittene Laub ist dunkles Rotbronze, die kleinen, flaumigen dunkelroten Blüten erscheinen im Früh- und Hochsommer. Auch sie erhielt den Award of Garden Merit.
- 'Purpurlanze', eine Form der Chinesischen Prachtspiere, ist eher purpurrot als rein rot.
Mit frühen und späteren Sorten haben Sie länger Rot im Beet.
Wo Rot am besten wirkt
Dunkles Rot kann in tiefem Schatten fast braun aussehen. Setzen Sie rote Astilben daher in den Halbschatten, möglichst mit Vormittags- oder Abendsonne, oder vor helle Pflanzen. Hellgrüne Funkien, Gräser mit goldenem Laub und weiße Astilben bilden einen guten Hintergrund. Rot neben Weiß ergibt einen scharfen Kontrast, Rot neben Rosa einen sanften Ton-in-Ton-Verlauf.
Da 'Fanal' und 'Montgomery' nicht sehr hoch werden, stehen sie in der Mitte oder vorn im Beet.
Pflege in Kürze
Rote Sorten verlangen dasselbe wie andere Astilben: nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden, der im Sommer nicht austrocknet, aber auch nicht unter Wasser steht. Blüht ein Horst nach einigen Jahren schwächer, teilen Sie ihn im Frühjahr und pflanzen die kräftigsten Stücke neu. Als giftig für Haustiere werden Astilben in üblichen Listen nicht geführt.