Zwei Gruppen für draußen
Weiß ist bei Begonien eine ganz natürliche Farbe. Im Freien begegnen Ihnen helle Blüten vor allem bei zwei Gruppen:
- Eisbegonien blühen den ganzen Sommer mit vielen kleinen Blüten. Es gibt weiß blühende Typen mit bronzefarbenem Laub, vor dem das Weiß besonders klar leuchtet.
- Knollenbegonien tragen große, oft gefüllte Blüten mit gewellten Blütenblättern. Kompakte weiße Sorten werden etwa einen halben Meter hoch.
Große und kleine Blüten an einer Pflanze
Bei der Knollenbegonie sitzen die auffälligen gefüllten Prachtblüten als männliche Blüten neben kleineren, einfachen weiblichen. Sie erkennen diese am geflügelten Fruchtknoten. Auf einer weißen Pflanze fällt der Unterschied besonders auf.
Wo Weiß am besten wirkt
Am besten kommt es im Halbschatten zur Geltung, etwa an einer Nordwand, unter einem Dachüberstand oder zwischen Farnen und Funkien. In der Dämmerung bleibt eine weiße Blüte länger sichtbar als eine rote, daher passen weiße Begonien zur Terrasse, die Sie abends nutzen. Auch als Grabbepflanzung im Sommer sind sie beliebt, denn sie vertragen Schatten und brauchen wenig Aufmerksamkeit.
Überwintern und Sicherheit
Die Knollenbegonie zieht im Herbst von selbst ein. Gießen Sie sparsamer, sobald die Blätter gelb werden, und nehmen Sie die Knolle vor dem ersten Frost heraus. Sie überwintert kühl, frostfrei und in leicht feuchtem Sand. Im März oder April treiben Sie sie bei Zimmertemperatur wieder an.
Weil die Knolle Kalziumoxalate enthält, listet der ASPCA die Begonie als giftig für Katzen, Hunde und Pferde. Lagern Sie Knollen darum außer Reichweite Ihrer Tiere.