Weiß mit oder ohne Auge
Weiße Garten-Stiefmütterchen gibt es in drei Varianten: reinweiß ohne Zeichnung, weiß mit dunklem Auge und cremeweiß mit gelbem Schimmer. Das dunkle „Gesicht“ in der Blütenmitte wurde bei manchen modernen Sorten herausgezüchtet. Die Blüte misst vier bis sechs Zentimeter und besteht aus fünf Blättern.
Im Handel erkennen Sie gesunde Pflanzen an kompakten, dunkelgrünen Polstern mit vielen Knospen. Leicht gelbliche Blätter oder lange, dünne Triebe deuten auf Lichtmangel in der Gärtnerei hin. Ein Pflanzabstand von etwa 15 bis 20 Zentimetern lässt dem Stiefmütterchen genug Platz, sich zu einem dichten Teppich zu entwickeln.
Wo sie besonders gut wirken
Weiß leuchtet auch in der Dämmerung und im trüben Winterlicht. Das macht die Sorten zu einer guten Wahl für den Hauseingang, für Pflanzgefäße auf dem Balkon und für Grabbepflanzungen im Herbst. Kombiniert mit Hornveilchen in Blau, Primeln oder kleinen Narzissen entsteht im Frühjahr ein Beet in Weiß und Gelb, das zum Osterfest passt.
Pflege
- Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässiger Erde.
- Gießen Sie mäßig, damit die Wurzeln nicht faulen.
- Entfernen Sie Verblühtes, damit die Pflanze neue Blüten ansetzt.
- Weiße Blüten zeigen Regenflecken schneller; nach starkem Regen lohnt ein Rundgang mit der Schere.
- Im Sommer macht die Pflanze oft eine Blühpause, im Herbst geht es weiter.
Für Haushalte mit Tieren
Stiefmütterchen sind nach Angaben der ASPCA für Hunde und Katzen nicht giftig, unabhängig von der Blütenfarbe. Die Blüten der Gartenformen werden zudem als essbare Dekoration auf Speisen gelegt; wählen Sie dafür aber nur Pflanzen, die nicht gespritzt wurden.