So erkennen Sie die Art
Das Buschwindröschen trägt eine einzelne Blüte pro Stängel, meist mit sechs oder sieben weißen Hüllblättern. Die Unterseite ist oft leicht rosa oder lila überlaufen, besonders bei Kälte und in der Knospe. In der Mitte sitzen viele goldgelbe Staubblätter, und unter der Blüte stehen drei tief eingeschnittene Blätter, die wie eine Hand aussehen.
Die Blüte misst zwei bis vier Zentimeter und wippt an dem dünnen Stiel im Wind.
Verwechseln können Sie sie vor allem mit dem Gelben Windröschen, das zur selben Zeit und oft in denselben Wäldern blüht, aber gelb ist. Wachsen beide beisammen, sehen Sie beide Farben nebeneinander.
Weiße Gartenformen
Von der weißen Art gibt es zahlreiche benannte Sorten. Bekannt ist 'Vestal', deren Mitte dicht gefüllt ist, weil die Staubblätter zu kleinen, kronblattähnlichen Blättchen umgebildet sind. Es gibt auch andere gefüllte Formen. Im Garten bringen solche Sorten denselben Frühlingseffekt wie die Wildpflanze, bleiben aber oft etwas länger in Blüte.
So breitet es sich aus
- Pflanzen Sie unter Sträuchern oder Laubbäumen in den Halbschatten, wo im Frühjahr Licht ankommt.
- Wählen Sie humusreichen Boden, der im Frühjahr feucht, aber gut durchlässig ist.
- Es passt unter Rosen und Gehölze oder in ein schattiges Steinbeet.
- Setzen Sie mehrere Rhizome dicht zusammen und haben Sie Geduld, denn die Art wächst nur langsam.
- Kaufen Sie Pflanzen in der Gärtnerei, statt sie im Wald auszugraben.
Im Sommer zieht das Laub ein und die Stelle wirkt leer. Markieren Sie sie, damit Sie die Rhizome nicht beschädigen.
Winterhart, aber giftig
Das Buschwindröschen ist vollständig winterhart. Der Saft enthält Protoanemonin, das die Haut reizt, deshalb tragen Sie bei der Pflanzung Handschuhe und halten kleine Kinder und Hunde fern.