Eine Farbe aus der Baumschule
Wilde Besenheide blüht violett bis rotviolett. Durch Auslese ist eine große Sortenvielfalt entstanden, mehr als zwanzig Sorten haben einen Gartenpreis der Royal Horticultural Society erhalten. Die Farben reichen von Weiß über Rosa und Purpur bis zu tiefem Rot. Rote Heide ist also keine natürliche Farbe, sondern das Ergebnis langer Züchtung.
Fast alle rote Topfheide ist zudem knospenblühend: Die Knospen bleiben geschlossen, deshalb behält die Farbe lange ihre Intensität.
Keine Schnittblume
Heidekraut wird als lebende Pflanze verkauft und nicht als Schnittblume für die Vase. Es gehört ins Freie; in einem warmen Zimmer trocknen die Zweige rasch aus. Draußen ist es dagegen sehr robust. Die Royal Horticultural Society ordnet die knospenblühende Garden-Girls-Serie in die Winterhärtezone H7 ein, die auch sehr strenge Winter im europäischen Binnenklima übersteht.
Wichtig ist nur, dass der Boden nicht unter Wasser steht.
Wo rotes Heidekraut wirkt
Rot springt vor Grau und Silber hervor. Ein paar Ideen:
- in einer Herbstschale mit Silberblatt, Ziergras und weißer Heide,
- auf dem Grab zu Allerheiligen und zum Totensonntag, wo die Farbe auch ohne viel Pflege monatelang hält,
- im Balkonkasten mit kleinen Koniferen oder Efeu.
Vor einer roten Backsteinwand verschwindet die Farbe, ein heller Hintergrund ist besser.
Haustiere
Besenheide steht nicht auf der ASPCA-Liste giftiger Pflanzen für Katzen und Hunde. Rhododendron und Azalee sind dagegen giftig, prüfen Sie also, was sonst in einer gemischten Schale steht. Zum Gießen: Halten Sie sauren, durchlässigen Boden gleichmäßig feucht.