Vier Arten von Rosa
- Bergwaldrebe (Clematis montana): Sorten wie das hellrosa 'Elizabeth' und 'Mayleen' sowie das tiefrosa 'Freda' blühen im Frühjahr mit Blüten von 5 bis 7 Zentimetern in Massen. Sie gehören zur Gruppe 1 und wachsen sehr kräftig.
- Großblumige Hybriden: Am bekanntesten ist 'Nelly Moser' mit Blüten bis 20 Zentimeter. Die blassen Kelchblätter haben einen breiten rosa Mittelstreifen, ganz rosa ist sie also nicht.
- Atragene-Gruppe: 'Markham's Pink' hat gefüllte, nickende Blüten und blüht früh.
- Integrifolia-Gruppe: 'Alionushka' trägt rosa Glöckchen von etwa 5 Zentimetern. Sie windet sich nicht um eine Stütze, sondern lehnt sich an andere Pflanzen.
Alle genannten Sorten haben den Award of Garden Merit der RHS erhalten.
Hellrosa mag keine Mittagssonne
Bei den früh blühenden Großblumigen bleichen die Blüten an einem sehr sonnigen Platz aus, und helle, gestreifte Sorten leiden am stärksten. 'Nelly Moser' blüht daher an einer Wand am schönsten, die keine Mittagssonne bekommt. Für eine schattigere Wand sind Bergwaldrebe und Atragene-Sorten die sichere Wahl.
Ideen für die Verwendung
- Eine Bergwaldrebe kann einen Schuppen, einen Carport oder einen alten Baum überziehen.
- 'Markham's Pink' passt an ein niedriges Spalier, sodass Sie die nickenden Blüten auf Augenhöhe sehen.
- 'Alionushka' darf durch ein Staudenbeet wandern oder sich an eine Strauchrose lehnen.
- Rosa harmoniert mit Weiß, Blauviolett und Pflanzen mit grauem Laub.
Pflege
Geschnitten wird nach Gruppe: Bergwaldrebe und Atragene nur nach der Blüte, falls nötig, 'Nelly Moser' leicht im Februar, 'Alionushka' jedes Jahr im Februar ganz herunter. Bei Trockenheit gießen und den Fuß kühl halten. Großblumige Sorten pflanzt man einige Zentimeter tiefer, als sie im Topf standen.
Der Saft reizt die Haut, und die ASPCA hält Klematis für giftig für Katzen und Hunde. Tragen Sie daher Handschuhe und sammeln Sie Schnittgut auf. Die Auskunft zu Vergiftungen erteilt ein Giftinformationszentrum, etwa der Giftnotruf Berlin unter 030 19240.