Rot bedeutet Weinrot und dunkles Rosa
Die Kornblume ist von Natur aus blau. Die roten Töne sind durch Auslese im Garten entstanden, und keine Sorte ist ein klares Scharlachrot. Die rötesten liegen zwischen Kirschrot und dunklem Rosa, die dunkelsten sind so tief weinrot oder rotbraun, dass sie aus der Ferne fast schwarz wirken.
Bekannte Namen sind ‚Red Ball‘ mit gefüllten Körbchen in warmem Rot bis dunklem Rosa und ‚Black Ball‘, das trotz des Namens sehr dunkle, weinrote Blüten trägt. Ein Bild einer signalroten Kornblume ist mit großer Wahrscheinlichkeit bearbeitet oder zeigt eine ganz andere Pflanze.
Frisch und getrocknet
Rote Kornblumenblüten eignen sich für die Vase und zum Trocknen:
- Schneiden Sie die Stiele, wenn die Blüten ganz geöffnet sind.
- Binden Sie kleine Sträuße und hängen Sie sie kopfüber an einen trockenen, dunklen Ort.
- Getrocknete Blüten passen in Kränze, Trockensträuße oder als Dekoration für Kuchen.
In einem Sommerstrauß geben die dunklen Töne Ruhe zwischen Weiß und Hellblau. Im Spätsommer passen sie zu braunen Gräsern, Getreideähren und orangeroten Blumen; ‚Black Ball‘ wirkt als dunkler Akzent zwischen Rosa und Weiß.
Kurz zum Anbau
Rote Kornblumen sind wie die blauen einjährig. Säen Sie im Frühjahr direkt in ein sonniges Beet. Sie vertragen Trockenheit und magere Böden, Dünger ist kaum nötig. Je öfter Sie schneiden, desto mehr Seitentriebe und Knospen bildet die Pflanze. Eine Frühjahrssaat blüht ab dem Frühsommer bis in den September, wenn Sie Verblühtes abschneiden.
Bienen und Haustiere
Bienen und Schmetterlinge besuchen die Blüten gern. Laut ASPCA ist die Kornblume für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig, auch ein getrockneter roter Strauß kann also im Haushalt mit Haustieren hängen.