Die klassische Rote
Pelargonien gehören zu den Storchschnabelgewächsen, die meisten Arten stammen aus dem südlichen Afrika. Die bekannteste rote Form ist die Zonalpelargonie (Pelargonium × hortorum), entstanden aus Kreuzungen von P. zonale und P. inquinans. Der Name Zonale verweist auf den dunklen, ringförmigen Streifen auf dem Blatt.
Eine alte, vielfach angebaute rote Sorte ist 'Paul Crampel' mit runden Dolden aus einfachen, scharlachroten Blüten. Viele suchen nach Geranien, doch botanisch ist die Balkonpflanze eine Pelargonie.
Pflege im Sommer
- Sonne: Vollsonne ist ideal, ein wenig Schatten wird toleriert.
- Wasser: nicht zu viel, die Erde darf zwischen den Wassergaben abtrocknen.
- Dünger: im Frühjahr alle ein bis zwei Wochen Flüssigdünger, zur Blüte hin kaliumbetont, etwa Tomatendünger.
- Verblühtes regelmäßig entfernen, besonders bei nassem Wetter.
- Töpfe mit Abstand stellen, denn stehende Luft begünstigt Schimmel und Rost.
Drei Wege durch den Winter
Trockenheit verkraftet die Pflanze, Frost nicht. Am sichersten ist es, sie samt Topf vor dem ersten Nachtfrost an einen hellen, kühlen, frostfreien Ort zu stellen und kaum zu gießen. Sie können im Spätsommer auch Stecklinge schneiden und die jungen Pflanzen im Haus durchbringen. Am riskantesten ist das Lagern ohne Erde, in Zeitungspapier gewickelt, in einem ungeheizten Schuppen.
Im Frühjahr schneiden Sie die überwinterte Pflanze kräftig zurück, damit sie dicht neu austreibt.
Hinweis für Tierhalter
Laut ASPCA sind Pelargonien für Hunde, Katzen und Pferde giftig. Geraniol und Linalool lösen unter anderem Erbrechen, Appetitlosigkeit und Hautentzündungen aus. Bei Beschwerden gehört das Tier in die Tierarztpraxis.