Weiß liegt in der Art
Weiß ist bei der Lupine keine moderne Modefarbe. Die Vielblättrige Lupine blüht von Natur aus in Blau, Rosa und Weiß, wild überwiegen aber Blau und Violett, deshalb ist eine rein weiße Pflanze im Garten meist eine ausgewählte Sorte. Benannte weiße Sorten liefern die einheitlichste Farbe, bei Pflanzen aus gemischtem Saatgut kann die Blütenfarbe wieder in andere Töne umschlagen.
So gelingt der Anbau
- ein sonniger Platz, denn im Schatten wird die Traube dünn und der Stängel schwach
- lockere, durchlässige Erde, gern neutral bis leicht sauer
- Pflanzung im Frühjahr oder Spätsommer, Abstand etwa ein halber Meter
- wenig oder gar nicht düngen, die Pflanze versorgt sich selbst mit Stickstoff
- junge Triebe im Frühjahr vor Schnecken schützen
Weiße Trauben im Beet
Die bis über einen Meter hohen weißen Trauben bringen Licht in ein Staudenbeet und bleiben in der Dämmerung lange sichtbar. Gut kombinieren lassen sie sich mit blauen Lupinen, Rittersporn, Storchschnabel und Ziergräsern. Hummeln besuchen die Blüten eifrig. Als Schnittblume hält eine weiße Lupine einige Tage, schneiden Sie die Traube, solange die obersten Knospen noch geschlossen sind.
Samen und Giftigkeit
Die Lupine breitet sich leicht aus und gilt in Deutschland als verwildernde Pflanze, die an Wegen und Böschungen wächst. Schneiden Sie Verblühtes deshalb ab, bevor die Hülsen reifen. Die Samen enthalten giftige Alkaloide. Tragen Sie beim Sammeln Handschuhe und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Bei Vergiftungsverdacht hilft das Giftinformationszentrum oder die 112.