Weiß in allen Gruppen
Weiß ist bei Pelargonien eine häufige Farbe. Sie finden es bei den aufrechten Zonalpelargonien, bei den Edelpelargonien mit großen, gekrausten Blüten, bei den kleinen Engelspelargonien und bei Hängesorten für den Balkonkasten. Viele weiße Sorten tragen einen farbigen Fleck oder Strich, etwa ein zartes Rot oder Violett auf den beiden oberen Blütenblättern.
Rein weiße Blüten sind eher die Ausnahme.
So bleiben die Blüten schön
Auf einer weißen Pelargonie fällt jede verblühte Blüte als brauner Fleck auf, deshalb müssen Sie öfter nachsehen als bei einer roten.
- Welkes sofort auszupfen und verblühte Dolden samt Stiel abknipsen
- Regen und nasse Blüten fördern Grauschimmel, unter einem Dachvorsprung bleibt Weiß länger schön
- Wasser an den Wurzelballen geben und nicht über die Blüten gießen
- Töpfe nicht zu eng stellen, damit Blätter und Blüten rasch abtrocknen
Weiß kombinieren
Weiß passt zu Pastelltönen genauso wie zu kräftigen Farben. Mit Blau und Violett entsteht ein kühler, frischer Eindruck, zwischen roten Pelargonien bringt Weiß Ruhe. Ein Kasten nur mit Weiß und silbrigen Blattschmuckpflanzen leuchtet noch am späten Abend. Der dunkle Ring auf den Blättern der Zonalsorten tritt neben weißen Blüten besonders deutlich hervor, hängende Sorten wirken in hohen Töpfen am schönsten.
Winter und Tiere
Eine weiße Pelargonie überwintert wie jede andere: vor dem Frost ins Haus, hell und kühl, mit sehr wenig Wasser. Von nicht blühenden Trieben schneiden Sie Stecklinge, so bleibt Ihnen genau diese Sorte erhalten. Bei Hund oder Katze beachten Sie, dass der ASPCA Pelargonien als giftig einstuft, wegen Geraniol und Linalool.