Weiß für den Festtag
Weiße Ranunkeln gehören im Frühjahr zu den gefragtesten Blumen für Brautsträuße und Tafelschmuck. Ihre dicht gefüllten Blüten wirken luftig und romantisch, ohne schwer zu erscheinen. Auch zu Erstkommunion und Konfirmation passen sie, weil sie in diesen Wochen gerade Saison haben. Traditionell gilt Weiß als Farbe von Reinheit und Neubeginn.
Rund um die Eisheiligen findet man weiße Ranunkeln in Töpfen im Gartencenter, und als Schnittblumen kommen sie meist schon im Februar und März in die Läden. Die Knospen sind anfangs oft grünlich und färben sich beim Öffnen weiß. Weil jede Blüte viele Blütenblätter hat, brauchen die Stiele einen kräftigen Wasseranschnitt.
Wild und gezüchtet
Die Wildform von Ranunculus asiaticus kommt ebenfalls in Weiß vor, allerdings mit einfachen, flachen Blüten. Die Ranunkeln aus der Floristik sind dagegen gefüllt und wurden über viele Jahre gezüchtet. Manche weißen Sorten tragen einen zarten rosa oder grünlichen Hauch im Herzen.
Vasenpflege
Die Stiele sind hohl und dünn, daher schneiden Sie sie vorsichtig und mit einem scharfen Messer schräg an. Stellen Sie sie in sauberes, lauwarmes Wasser und tauschen Sie es alle zwei Tage. Eine kühle Ecke ohne Zugluft verlängert die Haltbarkeit, die meist bei etwa einer Woche liegt. Weiße Blüten zeigen Druckstellen schnell; fassen Sie sie deshalb nur am Stiel an.
Pflanzen im Frühjahr
Wer Ranunkelknollen im Garten ziehen möchte, weicht sie vor dem Einpflanzen einige Stunden in Wasser ein und setzt sie im Frühjahr mit den Krallen nach unten. Frostempfindlich sind sie dennoch: Bei Nachtfrost im Mai decken Sie sie ab.
Achtung bei Haustieren
Ranunkeln sind nach den Angaben der ASPCA giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Bewahren Sie auch ungepflanzte Knollen verschlossen auf.