Eine Pflanze mit Luftwurzeln
Die Phalaenopsis, im Deutschen meist Schmetterlingsorchidee genannt, stammt aus den tropischen Wäldern Südostasiens, vor allem von den Philippinen und aus Indonesien. Der Gattungsname setzt sich aus den griechischen Wörtern für Nachtfalter und Anblick zusammen, denn eine geöffnete Blüte erinnert an einen Falter im Flug.
In der Natur sitzt die Pflanze als Epiphyt auf Baumstämmen und Ästen und hält sich mit dicken Luftwurzeln fest. Im Handel finden Sie fast ausschließlich Hybriden. Sie sind robuster als die Wildarten und kommen mit der trockenen Luft eines beheizten Wohnzimmers erstaunlich gut zurecht.
Ein Blütenstand hält sich meist zwei bis drei Monate. Weil Phalaenopsis zu den meistverkauften Topfpflanzen überhaupt zählt, steht sie oft als Mitbringsel zum Muttertag oder zum Einzug auf dem Gabentisch.
So gelingt die Pflege
- Stellen Sie die Pflanze an ein Ost- oder Westfenster: viel Licht, aber keine pralle Mittagssonne.
- Halten Sie die Temperatur das ganze Jahr über möglichst oberhalb von 18 Grad. Kalte Fensterbänke im Winter vertragen die Wurzeln schlecht.
- Tauchen Sie den Topf etwa einmal pro Woche kurz in Wasser, lassen Sie ihn gut abtropfen und entfernen Sie Wasser im Übertopf.
- Verwenden Sie spezielle Orchideenrinde in einem durchsichtigen Topf, niemals normale Blumenerde. Die Wurzeln betreiben selbst Photosynthese und brauchen Licht und Luft.
- Kühlere Nächte im Herbst regen oft einen neuen Blütentrieb an.
Erneut zum Blühen bringen
Ist die Rispe verblüht und noch grün, können Sie sie oberhalb des zweiten oder dritten Auges von unten abschneiden. Oft entsteht daraus ein Seitentrieb mit neuen Blüten. Vertrocknet die Rispe, schneiden Sie sie knapp über dem Blattansatz ab.
Katzen und Hunde
Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt Phalaenopsis in ihrer Liste ungiftiger Pflanzen für Katzen, Hunde und Pferde. Als Geschenk für einen Haushalt mit Samtpfoten ist sie daher eine gute Wahl.