Die Mondorchidee als Stammform
Phalaenopsis amabilis blüht von Natur aus weiß. Sie wächst auf den Inseln Südostasiens, von den Philippinen über Borneo bis Java, außerdem auf Neuguinea und im Nordosten Australiens. Die Blüten werden sechs bis sieben Zentimeter groß und sitzen an einem Stiel von 30 bis 75 Zentimetern, die Lippe zeigt gelbe und rötliche Zeichnungen.
In Indonesien heißt die Art Anggrek bulan, Mondorchidee, und gehört zu den drei Nationalblumen des Landes. Sie ist eine der Elternpflanzen vieler heutiger weißer Hybriden.
Weiß zur Hochzeit und zum Gedenken
Weiße Orchideen gelten traditionell als Zeichen für Reinheit und Eleganz. Deshalb sieht man sie oft in Brautsträußen, entweder als einzelne Blüten in einem schlichten Strauß oder als lange Rispen, die über den Rand eines Kaskadenstraußes fallen. Auch als Topfpflanze passt Weiß zu nahezu jeder Einrichtung.
Wenn Sie den Geschmack der beschenkten Person nicht kennen, trifft eine weiße Orchidee selten daneben. Viele wählen sie außerdem, um bei einem Trauerfall Anteilnahme zu zeigen, denn sie bleibt monatelang schön.
Pflege der weißen Blüte
- Weiße Blüten zeigen Druckstellen und Verfärbungen schneller. Stellen Sie die Pflanze daher nicht in die pralle Sonne und fassen Sie die Blüten möglichst wenig an.
- Gießen Sie nach Bedarf, indem Sie den Topf kurz tauchen und anschließend gut abtropfen lassen.
- Entfernen Sie welke Einzelblüten, damit der Blütenstand frisch wirkt.
- Ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne genügt.
Weiß bleibt Weiß
Eine weiße Phalaenopsis ist nicht gefärbt. Blüht sie im nächsten Jahr erneut, erscheint dieselbe reine Farbe wieder. Für Katzen und Hunde ist die Pflanze nach der ASPCA ungiftig.