Hell vor dunklem Grund
Die Blüten der Wildform sind überwiegend rosa bis purpurn oder schwarzrot, weiß oder gelb tritt nur selten auf. Gärtnerisch ist Weiß dennoch fest etabliert: Die Blüten stehen dicht an einem aufrechten Stiel und leuchten besonders vor Backstein, dunklen Hecken oder einem grünen Zaun. Es gibt einfache Schalenblüten und gefüllte Formen.
Nicht nur im Bauerngarten, sondern auch an Straßenrändern mancher Dörfer sieht man Stockrosen zwischen Pflaster und Hauswand wachsen. Sie nutzen jede schmale Ritze, in der sich ihr Samen halten kann. Wer das mag, lässt Sämlinge stehen und versetzt unerwünschte im Herbst, solange sie noch jung sind und die lange Pfahlwurzel nicht verletzt wird.
Weißer Streifen im Garten
Eine Reihe weißer Stockrosen entlang einer Südwand erinnert an die Gärten, in denen die Pflanze seit Jahrhunderten gezogen wird. Mit blauem Rittersporn, Lavendel oder violettem Salbei entsteht ein kühler Farbakzent; Phlox in Rosa hält den Bauerngartencharakter.
Anbau in kurzen Schritten
- Aussaat im Frühsommer, damit sich bis zum Winter eine kräftige Rosette bildet.
- Samen gewonnener Pflanzen bleiben nicht immer weiß; neue Sämlinge können andere Farben zeigen.
- Sonniger Platz, warm und windgeschützt.
- Hohe Triebe anbinden, besonders bei Wind.
- Auf Rostflecken achten und befallene Blätter sofort entfernen.
Gut zu wissen
Die Stockrose ist laut ASPCA ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde. Für Vase und Strauß wird sie selten genutzt, da die Blüten am Stiel nacheinander aufgehen und der Stängel sehr lang ist.