Rot im Garten
Rote Rhododendren blühen in Karmin, Purpurrot und Dunkelrot. Sie wirken in der Gruppe oder als Solitär und passen gut zu hellem Laub oder zu weißen Begleitern. Wo sie in der Sonne stehen, verblasst das Rot schneller als im Halbschatten.
'Nova Zembla'
Eine häufig gepflanzte Sorte ist 'Nova Zembla' mit dunkelroten Blüten in dichten Dolden. Sie gilt als frosthart und wächst auch in Gegenden mit strengeren Wintern. Auch rote Azaleen, etwa die Japanischen Azaleen, werden in Gärten gern gepflanzt; sie bleiben niedriger und werfen im Winter teils das Laub ab.
- Dunkelrot braucht Halbschatten, damit die Farbe nicht ausbleicht.
- Gießen Sie mit kalkarmem Wasser, etwa Regenwasser.
- Rhododendrondünger im Frühjahr, nicht nach Juli.
Frostschutz im Blick
In kalten Wintern leiden Immergrüne vor allem unter Austrocknung. Eine dicke Schicht Rindenmulch schützt die flachen Wurzeln. Bei Spätfrost nach Mitte Mai, den Eisheiligen, helfen Vlies oder Jutetücher, damit die Knospen nicht erfrieren.
Rot und Bedeutung
Rot steht traditionell für Leidenschaft. In der Hochblüte lohnt der Besuch von Rhododendronparks, zum Beispiel in Bremen, wo im Frühjahr viele Sträucher blühen. Zum Muttertag zeigen frühe Sorten oft schon ihre Farbe.
Achtung, giftig
Rhododendren enthalten Grayanotoxine, die Herzrhythmusstörungen und im Extremfall Atemstillstand verursachen können. Nach Angaben der ASPCA sind sie für Hunde, Katzen und Pferde giftig; schon wenige Blätter können ausreichen. Bei einem Vergiftungsverdacht erreichen Sie den Giftnotruf Berlin unter 030 19240, in Notfällen die 112, bei Tieren die Tierarztpraxis.
Beim Kauf achten Sie auf die Wuchshöhe: Manche Sorten werden nur einen Meter hoch, andere über zwei Meter. Ein Blick auf das Etikett erspart später das Umpflanzen, das bei flachen Wurzeln allerdings gut gelingt.