Rot ist bei Astern ein dehnbarer Begriff
Wilde Herbstastern blühen blauviolett, lila oder dunkelrosa, manchmal weiß. Was als rote Aster verkauft wird, ist Züchterarbeit: Man hat den lila Grundton in Richtung Rubin und Karmin verschoben. Erwarten Sie also kein Tomatenrot, sondern eine tiefe Farbe mit lila Hauch rund um ein gelbes Auge.
Sorten, die Rot am nächsten kommen
- 'Septemberrubin', auch 'September Ruby', ist eine Raublattaster von etwa 130 Zentimetern mit dunkel purpurroten Blüten.
- 'Lou Williams' ist ebenfalls purpurrot und wird mit kräftigen Stielen rund 180 Zentimeter hoch.
- 'James Ritchie' bleibt kompakt bei etwa 90 Zentimetern und hat von der RHS den Award of Garden Merit erhalten.
- 'Royal Ruby' ist eine Glattblattaster mit rubinroten Blüten.
Die meisten blühen im September und Oktober.
Klares Rot für den Strauß
Wer reines Rot für einen Strauß sucht, greift zur Sommeraster (Callistephus chinensis). Die Wildform der einjährigen Pflanze aus China und Korea ist lila, die Zuchtformen gibt es in fast allen Farben, auch Rot. Sie wird weltweit als Schnittblume kultiviert. Im Herbststrauß wirkt sie schön neben Dahlien, Chrysanthemen und Zweigen mit Beeren.
Im Frühjahr lässt sie sich in Schalen vorziehen und nach den Eisheiligen Mitte Mai auspflanzen.
Purpurrot im Beet
Purpurrot steht am besten neben kühlen Farben, etwa weißen Astern, Silberlaub und Ziergräsern. Neben grellem Orange verliert die Farbe ihre Tiefe. Geben Sie den Pflanzen volle Sonne und Abstand, damit die Blätter nach einem Schauer abtrocknen und Mehltau es schwerer hat. Hohe Sorten brauchen vor den Herbststürmen einen Stab.
Herbstastern lässt man den Insekten zuliebe stehen, Sommerastern gehören in die Vase.