Rot im Bauerngarten
Die wohl älteste rote Gartenform ist die gefüllte Bauern-Pfingstrose 'Rubra Plena'. Sie wächst in vielen alten Bauerngärten und blüht oft schon Anfang Mai. Eine neuere, sehr verbreitete Sorte ist 'Karl Rosenfield', die zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezüchtet wurde und große, dunkelrote, gefüllte Blüten trägt.
Beide gehören zu den Stauden-Pfingstrosen und kehren jedes Jahr zuverlässig zurück.
Dunkle Blüten brauchen einen ruhigen Hintergrund, damit ihr Karmin zur Geltung kommt. Eine Hecke aus Hainbuche oder eine helle Hauswand eignet sich gut. Kombinieren Sie rote Pfingstrosen mit silbrigem Laub, etwa Wollziest oder Salbei, entsteht ein kräftiger, aber nicht überladener Kontrast, der im Mai und Juni zuverlässig auffällt.
Was Rot bedeutet
Rote Päonien verbindet man traditionell mit inniger Liebe. In China gilt die Pfingstrose seit Langem als Blume des Wohlstands; das Rot unterstreicht dort den festlichen Charakter. Bei uns schenkt man rote Pfingstrosen gern zum Geburtstag oder als besonderen Gruß zum Muttertag, wenn die Blütezeit passt.
Standort und Farbe
Rote Pfingstrosen vertragen volle Sonne, doch in der Mittagshitze bleichen manche dunklen Sorten aus. Ein Platz mit Morgensonne und etwas Schatten am Nachmittag erhält die Farbe länger. Gießen Sie in Trockenphasen durchdringend, aber nicht auf die Blüten. Nach der Blüte entfernen Sie die Fruchtstände, lassen aber das Laub stehen, damit der Wurzelstock Kraft sammeln kann.
Haustiere im Blick
Auch die roten Sorten sind für Hunde, Katzen und Pferde giftig, so die ASPCA. Typische Anzeichen sind Erbrechen und Durchfall. Stellen Sie die Vase daher außer Reichweite und holen Sie bei Verdacht tierärztlichen Rat ein.