Rot oder doch Rosa?
Hyacinthus orientalis kommt aus Vorderasien und wird seit Jahrhunderten gezüchtet. Ein reines Tomatenrot hat die Züchtung bisher nicht hervorgebracht: Was als Rot angeboten wird, liegt in der Regel zwischen tiefem Rosa und Karmin. Die bekannteste Sorte ist 'Jan Bos' mit rötlich-rosa Blüten an braunroten Stielen.
Sie wird etwa 25 Zentimeter hoch, duftet kräftig und trägt den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society.
Hyazinthe im Wasserglas
Eine Hyazinthe braucht keine Erde. Im Hyazinthenglas oder einer kleinen Vase mit engem Hals sieht man die Wurzeln wachsen.
- Wählen Sie eine vorbehandelte Zwiebel, wenn sie zur Adventszeit blühen soll.
- Das Wasser soll knapp unter dem Zwiebelboden stehen. Berührt die Zwiebel das Wasser, beginnt sie zu faulen.
- Stellen Sie das Glas einige Wochen kühl und dunkel, bis die Wurzeln kräftig sind und der Trieb zu wachsen beginnt. Danach darf es hell und kühl stehen.
- Füllen Sie nach, sobald der Wasserstand sinkt.
Im Topf und in der Schale
Im Topf blüht die Hyazinthe an einem hellen, kühlen Platz am längsten. In warmer Wohnluft ist sie schnell verblüht. Rot- und rosafarbene Sorten wirken zusammen mit Tannengrün und goldenen Akzenten festlich, im Februar und März passen sie mit frischem Grün schon zum Frühling.
Giftig, aber schön
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders die Zwiebel. Beim Pflanzen empfehlen sich Handschuhe, denn der Pflanzensaft kann die Haut reizen. Nach der ASPCA sind Hyazinthen für Katzen, Hunde und Pferde giftig. Stellen Sie das Glas daher dort auf, wo Haustiere nicht hinkommen.