Pelargonie - klassisch - Leitfaden & Bestellung

Im Alltag heißt sie Geranie, botanisch ist die Balkonklassiker-Pflanze eine Pelargonie. Hier lesen Sie, wie sie sich vom Storchschnabel unterscheidet, welche Gruppen es gibt und wie sie den Winter übersteht.

Pelargonie oder Geranie?

Die Pelargonie gehört wie der echte Storchschnabel (Geranium) zu den Storchschnabelgewächsen, ist aber eine eigene Gattung. Sie umfasst etwa 220 bis 280 Arten, die meisten wachsen in Südafrika und Namibia, wo Trockenheit und Wärme die Regel sind. Frost verträgt sie nicht. Der Name geht auf das griechische Wort pelargos für Storch zurück, denn die Frucht erinnert an einen Storchenschnabel.

Am sichersten erkennen Sie den Unterschied an der Blüte: Bei der Pelargonie ist sie seitlich symmetrisch, beim Storchschnabel gleichmäßig rund.

Die wichtigsten Gruppen

  • Zonalpelargonien mit fast kreisrunden Blättern, oft mit dunklem Ring, die klassische Pflanze für Balkonkasten und Fensterbank
  • Hängepelargonien (Peltatum-Hybriden) mit glatten, wachsartigen Blättern und überhängenden Trieben
  • Edelpelargonien mit großen, gekrausten Blüten, die empfindlicher auf Regen reagieren
  • Duftpelargonien, etwa aus Pelargonium graveolens, die wegen ihres Blattdufts gezogen werden

Sonne, wenig Wasser, frostfreier Winter

Alle Gruppen mögen viel Licht und kommen mit Trockenheit zurecht. Gießen Sie mäßig, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist, und entfernen Sie Verblühtes, dann blüht die Pflanze von Mai bis zum Herbst. Ins Freie kommt sie nach den Eisheiligen Mitte Mai. Vor dem ersten Nachtfrost holen Sie sie herein und stellen sie hell, kühl und frostfrei auf, mit sehr wenig Wasser.

Alternativ schneiden Sie im Spätsommer Stecklinge und überwintern die kleinen Pflanzen am Fenster.

Hinweis für Tierhalter

Der ASPCA zählt Pelargonien zu den Pflanzen, die für Hunde, Katzen und Pferde giftig sind. Geraniol und Linalool können Erbrechen, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Hautentzündungen auslösen. Fragen Sie bei Beschwerden Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Kurzfakten - Pelargonie - klassisch

Farbe
rot
Lateinischer Name
Pelargonium
Typ
topfpflanze
Blütezeit
mai-oktober
Licht
sonne
Wasser
wenig
Höhe
25-50 cm
Duft
leicht
Giftig für Haustiere
ja
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Häufig gestellte Fragen zu Pelargonie - klassisch

Sind Pelargonie und Geranie dasselbe?
Im Alltag ja, botanisch nicht. Die Balkonpflanze gehört zur Gattung Pelargonium, die winterharte Geranie ist der echte Storchschnabel (Geranium).
Wie oft gießt man Pelargonien?
Mäßig: erst wenn die obere Erdschicht trocken ist. Staunässe schadet mehr als kurze Trockenheit.
Wie überwintere ich Pelargonien?
Vor dem ersten Nachtfrost hereinholen und hell, kühl und frostfrei stellen, kaum gießen. Alternativ im Spätsommer Stecklinge ziehen.
Sind Pelargonien giftig für Haustiere?
Laut ASPCA ja. Geraniol und Linalool können bei Hund, Katze und Pferd Erbrechen, Mattigkeit und Hautreizungen verursachen.

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