Von der Prärie ins Staudenbeet
Die Gattung Echinacea umfasst rund zehn Arten, die alle in Nordamerika beheimatet sind, auf Prärien und in lichten Wäldern. Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort für Igel ab und spielt auf die stachelige Mitte der Blüte an. In deutschen Gärten wächst vor allem der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea).
Er wird 60 bis 120 Zentimeter hoch, hat raue, eiförmige Blätter und blüht von Juli bis September, oft bis in den Oktober.
Nicht verwechseln
Mit Sonnenhut meint man in Deutschland manchmal auch den Gelben Sonnenhut (Rudbeckia), eine ähnlich aussehende Staude mit gelben Blütenblättern. Der Rote Sonnenhut gehört in eine andere Gattung und hat meist rosa bis purpurne Blüten um eine orangebraune Mitte.
Standort und Pflege
- Vollsonnig und nährstoffreich; durchlässiger Boden, in dem das Wasser nicht steht.
- Neu gepflanzte Exemplare im ersten Sommer gießen; später verträgt die Pflanze Trockenheit gut.
- Als Staude zieht sie im Winter ein und treibt im Frühjahr wieder aus; Samenstände dürfen über den Winter stehen bleiben, sie bieten Vögeln Nahrung.
- Hummeln, Bienen und Schmetterlinge besuchen die Blüten häufig.
Als Schnittblume hält der Sonnenhut etwa 7 bis 10 Tage.
Heilpflanze und Haustiere
Echinacea wird als Mittel gegen Erkältungen verkauft, doch Studien zeigen höchstens eine schwache Wirkung. Die Pflanze selbst gilt für Hunde und Katzen als ungiftig. Geben Sie Tieren aber nie Präparate ohne Rücksprache mit der Tierarztpraxis.