Leuchtendes Rot
Rot gehört zu den natürlichen Farben von Ranunculus asiaticus. In den Wildbeständen im östlichen Mittelmeerraum blüht die Art rot, rosa, gelb oder weiß. Gezüchtete rote Sorten sind dicht gefüllt, mit dunklem Herz und samtigem Blütenblatt. Wer sie neben Tulpen oder Anemonen stellt, bekommt einen kräftigen Frühlingsstrauß.
Rot blühende Ranunkeln gibt es als einfache Wildform und als dicht gefüllte Zuchtform. Beim Kauf achten Sie auf Knospen, die sich weich anfühlen und schon Farbe zeigen. Nach einigen Tagen in der Vase öffnen sie sich vollständig und zeigen die typische Rosettenform. Das Rot wirkt besonders vor hellem Hintergrund.
Rot als Geschenkfarbe
Als Farbe der Liebe und Leidenschaft gilt Rot seit jeher. Im Februar, wenn Ranunkeln als Schnittblume erhältlich sind, passen sie als Alternative zu Rosen für den 14. Februar. Auch in einem Geburtstagsstrauß geben sie einen warmen Ton.
Kühl halten
Ranunkeln sind Kühle gewöhnt. Wird es wärmer als etwa 21 Grad, verlieren sie die Lust am Knospen. In der Vase sollten sie deshalb nicht neben Heizung oder Fenster in der Sonne stehen.
- Stiele schräg anschneiden.
- Wasser alle zwei Tage wechseln.
- Welke Blütenköpfe entfernen.
Im Garten
Ranunkel-Knollen setzen Sie im Frühjahr; als Faustregel gilt, sie erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ohne Schutz im Beet zu lassen. Ranunkeln aus dem Topf müssen im Herbst frostfrei überwintert werden, wenn Sie sie behalten möchten.
Giftigkeit
Nach der ASPCA sind alle Ranunculus-Arten giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Der Inhaltsstoff Protoanemonin führt zu Reizungen im Mund und zu Verdauungsproblemen. Auch Menschen sollten den Pflanzensaft nicht in die Augen oder auf empfindliche Haut bringen.